Albrechtsburg Meißen

Die spätgotische Albrechtsburg, der Dom und das ehemalige Bischofsschloss auf dem Burgberg ragen weit sichtbar über Meißen in das Elbtal. Das 929 gegründete Schloss erhielt 1676 den Namen Albrechtsburg und wurde in seiner heutigen Gestalt von 1471 bis 1500 von Arnold von Westfalen, dem bedeutenden Baukünstler des ausgehenden Mittelalters, als Wohn- und Regierungssitz der Wettiner Fürsten Ernst und Albrecht geschaffen.

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Meißen auf der Sächsischen Weinstraße

Sächsische WeinstraßeMarktplatz zu PirnaDas mehr als 800 Jahre alten sächsischen Weinanbaugebiete entlang der Elbe von Pirna über Dresden, Radebeul und Meißen bis zu den romantischen Elbweindörfern um Diesbar-Seußlitz wurden 1992 zur Sächsischen Weinstraße, mit mehr als 55 km länge, zusammengefasst. Historisch gesehen aber ist sie vielleicht sogar eine der ältesten Weinstraßen überhaupt: Bereits im 12. Jahrhundert schrieb der Altzellaer Zisterziensermönch von einer Weinstraße, die von Pirna über Meißen bis nach Wittenberg führte.

1161 wurde der Weinanbau erstmals urkundlich erwähnt, wahrscheinlich brachten Franken die ersten Reben mit in das Elbtal und fingen an diese zu kultivieren. Das Weinanbaugebiet umfaßte früher einmal eine Fläche von mehr als 5000 ha Rebfläche, aber ausländischer Wein überschwemmte den Markt, so daß immer mehr Winzer nach und nach Flächen aufgaben. Die Reblauskatastrophe Ende des 19. Jahrhundert brachte dann den Weinanbau im Meißner Elbtal völlig zum Erliegen. Bis heute kultivieren die Winzer wieder Weinanbauflächen von über 300 ha, Tendenz steigend.

Dresden ElbuferDie Winzerkunst ist in den Gebieten rund um die Sächsische Weinstraße stark mit der Kultur und der Geschichte verbunden. Sie begegnen dem Wein und seiner zarten Seele entlang der Elbe, am Fuße der zahlreichen und wunderschönen Schlösser, auf Dekoren des Meißner Prozellans, in kleinen Café´s, den historischen Stadtbildern und auf den jährlich stattfindenden Weinfesten von Meißen, Dresden, Weinböhla uvm.

Erleben Sie die Sächsische Weinstraße entlang der Elbe über einen gut ausgebauten Radweg oder mit einem der historischen Raddampfern direkt auf der Elbe. Kehren Sie ein in gemütliche Weinstuben, erleben Sie die Fröhlichkeit bei den herbstlichen Weinfesten und besuchen Sie die über 20 Weinbaubetriebe der Region.

Albrechtsburg MeißenKultur, Geschichte, eine faszinierende Fluss- und Weinlandschaft, Porzellan und Architektur – diese enge Verbindung macht das Sächsische Weinanbaugebiet so anziehend und einzigartig!

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Weinbauverband Sachsen e.V. und auf der Seite zum sächsichen Weinwanderweg.

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Märchenhafter Stadtspaziergang

Märchenhafter Stadtspaziergang: „Märchen von der Zeit“

Wo: Frauenkirche, 01662 Meißen (Platz dahinter)

Wann: Sa 11. 08. 2007, 20:00 - 22:00 Uhr

Preis: 11 € / 8 € ermäßigt (1 Kind pro zahlendem Erwachsenen frei)

organisiert vom soziokulturellen Zentrum Hafenstraße e.V. Meißen

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Porzellan-Manufaktur Meissen

Porzellan-Manufaktur MeissenWeltbekannt wurde Meißen durch das Meissener Porzellan® , dessen Markenzeichen die kobaltblauen gekreuzten sächsischen Kurschwerter sind.

Rückblick auf die Geschichte:

um 1701 lies „August der Starke“, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, den Apothekergehilfen Johann Friedrich Böttger in Gewahrsam nehmen und nach Dresden bringen. Böttger sollte in Zusammenarbeit mit Ehrenfried Walter von Tschirnhaus, Physiker und Mathematiker, Pabst von Ohain, Oberbergrat, sowie Freiberger Berg- und Hüttenleuten, eine Formel entwickeln um künstlich Gold herstellen zu können. Mit der Bekanntgabe Böttgers 1709 der Erfindung des weißen Porzellans, dem „Weißen Gold“ war der Weg geebnet für die Gründung der Porzellan-Manufaktur Meissen im Jahre 1710 Am 23. Januar erfolgt die öffentliche Bekanntgabe der Gründung der „Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Porzellan-Manufaktur“. Am 6. Juni wird die Meißner Albrechtsburg erste Produktionsstätte mit Böttger als Administrator.

1865 Abschluß des Umzuges von der Albrechtsburg in die heutige Betriebsstätte im Meißner Triebischtal.

Marke

Auf Vorschlag des Manufakturinspektors Johann Melchior Steinbrück vom 8. November 1722 werden die dem kursächsischen Wappen entlehnten Kurschwerter zur Markierung des Meissener Porzellans genutzt. Damit sind die “Gekreuzten Schwerter” die wohl weltweit älteste ununterbrochen in Benutzung stehende Marke überhaupt. Weitere eingetragene Marken sind u. a. Meissen und Meissener Porzellan .

Aus früheren Produktionszeiten existieren weitere Marken, wie z. B. AR (Augustus Rex), K.P.M. (Königliche Porzellan- Manufaktur) oder M.P.M. (Meissener Porzellan Manufaktur). Die Marken werden in kobaltblauer Farbe nach dem ersten Brand auf den unglasierten, porösen Scherben von Hand gemalt. Durch Glasur und zweiten Brand werden sie besonders geschützt.

Technologie und Rohstoffe

Bestandteile des Meissener Porzellans: Kaolin (65%) + Quarz + Feldspat

Der Kaolinabbau erfolgt seit über 250 Jahren im eigenen Bergwerk in Seilitz (kleinstes Bergwerk Deutschlands); 12 km von Meißen entfernt. Der Kaolin aus dieser Grube erfordert eine extrem hohe Glattbrandtemperatur (1.450 °C) und ergibt einen besonders harten und vor allem hervorragend weißen Scherben, der wiederum Grundlage für die leuchtenden Farben ist. Im manufaktureigenen Labor werden über 10.000 Rezepte zur Farbenherstellung aufbewahrt. Sie unterliegen einer strengen Geheimhaltung. Das Labor und die Farbenherstellung arbeiten ausschließlich für den Bedarf der Manufaktur. Der Dekorbrand erfolgt bei ca. 900 °C.

Sortiment

Im aktuellen Sortiment sind ca. 180.000 Artikel verzeichnet. Das Formenarchiv umfasst etwa 200.000 Modelle und Arbeitsformen aus allen Epochen. Das Sortiment erfährt eine kontinuierliche Bereicherung durch ständige Neuentwicklungen in den Künstlerischen Werkstätten der Manufaktur.

Herausgegebene Sonder-Editionen:

1999 Jahrhundertkollektion
2000 Meissen setzt Zeichen / ZeitZeichen
2001 Meissener Kunststücke / Vasen
2002 Paarweise / Lifestyle mit Tradition
2003 Rosen-Edition
2004 SinnBilder
2005 Vorstellung der MeissenWelten / Herausgabe der Edition Limitierte Meisterwerke
seit
2005
Edition Limitierte Meisterwerke mit jährlichen Ergänzungen
2006 Kaendler-Edition

Dem aktuellen Trend folgend wurde das Sortiment in den letzten Jahren neu strukturiert: Entstanden sind die Sortimentssegmente der “MeissenWelten” :
Tisch- und Tafel/Accessoires/Figuren/Interieur/Editionen/Porzellan und Architektur/Moderne Kunst

Im Jahr 2007 wird Meissen® weitere Akzente in allen Sortimentssegmenten der MeissenWelten setzen und die Edition der Limitierten Meisterwerke fortsetzen. Im Mittelpunkt dabei steht das Böttgersteinzeug®, dessen Entwicklung durch Böttger sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Im Bereich Tisch- und Tafelkultur war der neue Dekor “Kornblume” auf der Erfolgsform Wellenspiel Bestandteil der Präsentation zur Ambiente.

Vertriebsnetz

Der Vertrieb erfolgt weltweit über mehr als 300 autorisierte Fachhändler für Meissener Porzellan®, vor allem in Europa und in Ostasien. Es bestehen 12 eigene Filialen in Berlin (2), Dresden (2), Erfurt, Hannover, Köln, Meißen (2), Stuttgart, Weimar und Wien sowie Lizenzpartner in Leipzig und Westerland/Sylt. Eine Tochtergesellschaft der Manufaktur mit Sitz in New York organisiert den Vertrieb in den USA. Etwa 57 % des Umsatzes werden in Deutschland, 43 % auf den Exportmärkten erzielt.

Wirtschaftsdaten:

Jahresumsatz 2006: 37 Mio. Euro

Belegschaft:

820 Beschäftigte, davon rund 400 Porzellanmaler und -gestalter sowie 14 Auszubildende.

Quelle: meissen.de

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