Rotbuche Dresden - Waldschlößchenbrücke

Trotz der Besetzung der Rotbuche in Dresden am Waldschlößchen ist des Ende für der mehr als 200 Jahre alte Rotbuche nun gekommen. Die Rotbuche wird nun dem Bau der neuen Waldschlößchenbrücke weichen, die Besetzer wurden durch die Polizei entfernt.

Die Naturschützer sind entsetzt.

4 Kommentare »

  1. Sven Said,

    16. Januar, 2008 @ 19:12

    Ich habe den Beitrag über die Fällung im MDR gesehen und bin ebenfalls sehr entsetzt darüber, wie kann man es nur zulassen, dass ein über 200 Jahre alter Baum einfach so gefällt wird? Es hätte sicherlich auch andere Lösungen gegeben…

  2. Peter Müller Said,

    18. Januar, 2008 @ 10:23

    Selber noch Betroffen vom Vorgehen der Polizei am Dienstag in Dresden möchte ich auf einen ungeheuerlichen Vorgang hinweisen:

    Beim Lesen der Dokumentation (http://www.wsb.presse-lounge.eu/galleries/2008-01-15.html) des Einsatzes der Polizei beim Räumen der Buche an der Bautzner Straße ist mir der Hinweis aufgefallen, das Reizgas gegen friedliche Demonstranten eingesetzt worden ist. Schon beim Durchssehen der Medienberichte am Morgen des Räumungstages war mir in einem Video aufgefallen, wie ein Polizist eine Substanz in die Demonstranten sprüht. Nach etwas längerer Suche habe ich den entsprechenden Bericht wiedergefunden. Es lief im ZDF Morgenmagazin und ist auch weiterhin dort abrufbar. (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/398868?inPopup=true)

    Unter folgendem Link finden Sie eine Momentaufnahme aus diesem Video: (http://imghost.webspell.eu/image.php?id=20f4a8ccc6220969bf7c2125efc8aec2). Der Polizist, dessen Jacke rechts erkennbar ist, sprüht aus der Hand in Hüfthöhe eine flüssige ubstanz auf die am Boden liegenden Demonstranten.
    Etwas weiter links sehen sie einen Demonstranten, der die Hand zum Schutz erhebt. Eine Speicherung des Videos vom ZDF ist möglich mit dem Hinetrecorder (http://en.hoonnet.com/english1/recorder_intro.html) Die entsprechende Streamingdatei kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/080115_dresden_mom.asx

    Mit freundlichem Gruß

    Peter Müller

  3. Anne-Marie Staib Said,

    23. Januar, 2008 @ 14:41

    Es ist immer ein goßer Frevel und eine noch größere Respektlosigkeit gegenüber unseren Vorfahren, wenn man gesunde Bäume fällt, die diese vor 100, bzw. 200 Jahren -nicht ohne Grund- gepflanzt haben.
    Altes, in langen Jahrhunderten Gewachsenes sollte man erhalten, bzw. auf jeden Fall eine Alternativ-Lösung finden. Gerade bei Euch in Dresden haben die jetzt gefällten Eichen, bzw. Rotbuchen doch die schreckliche Bombardierung überstanden, als die übrige Stadt in Schutt und Asche lag. Alternativ wäre sicher ein Tunnel umweltfreundlicher.
    Ähnliches ist in meiner Heimatgemeinde Klosterreichenbach i.Schwarzwald passiert. Eine über 100 Jahre alte Linde passte im Zuge der Ortskernsanierung der Gemeinde Baiersbronn nicht ins Konzept .
    Der Wille von 1000 Bürger, sowie deren Alternativ-Vorschläge wurde nicht akzeptiert, weil alles schon längst beschlossene Sache war. Dem Ortsvorsteher war es ziemlich egal, wieviel Unterschriften gesammelt wurden. Im Gegenteil, unsere Anliegen wurden als “Sommertheater” belächelt . Am Buß- und Betttag 2007 , keine 12 Stunden nach der Gemeinderatssitzung- wurde die alte Linde gefällt. Die zuständigen
    Verantwortlichen haben wohl längst vergessen, daß sie mit unseren
    Steuergeldern bezahlt werden ! Sehr grüße ich alle, die für den Erhalt der alten Eichen und Buchen sich engagiert haben und wünsche, daß sie dies -egal wo auch immer- weiter tun. Den zuständigen
    Verantwortlichen rufe ich folgendes, schwäbische Zitat zu: “Oh Herr, schmeiss Hirn ra….!” (Gerh.Raff 1. Band 1)….bitte aber glei pfondweiss!!!
    “Erst wenn der letzte Baum gerodet,der letzte Fluss vergiftet, der letzteFisch gefangen werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.” In diesem Sinne ; A. Staib

  4. Handys Said,

    6. März, 2008 @ 02:17

    Habe den Sachverhalt mit sehr viel Argwohn in den Medien beobachtet. Zum einen sollten Bäume nicht gefällt werden, vor allem nicht wenn sie so alt sind und weiterhin lässt die Vorgehensweise einige kritische Fragen stellen.

    Was ich mich als aussenstehender grundsätzlich bei der Thematik “Waldschlößchenbrücke” immer frage ist, warum keine klassische Stein-Brücke gebaut wird, die sich in das Panorama einfügen würde.

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